- Anstieg
- 1259 hm
- Distanz Anstieg
- 22.3 km
- max. Steigung
- 13 %
- ø Steigung
- 5.6 %
Das Timmelsjoch ist ab Sölden ein HC-Climb über 22,3 km und 1.259 Höhenmeter mit durchschnittlich 5,6 % Steigung, in der Spitze 13 %. Die Straße führt durch das Ötztal über Zwieselstein und Hochgurgl hinauf auf 2.474 m an die Grenze zu Italien und auf der Südseite ins Passeiertal nach Moos. Zwei kurze Abfahrten unterbrechen den Anstieg, die letzten fünf Kilometer sind die steilsten.
Das Timmelsjoch führt aus dem Ötztal an die Grenze zu Italien und ist einer der höchsten Punkte unserer Liste. Ab Sölden sind es 22,3 Kilometer und 1.259 Höhenmeter bis auf 2.474 Meter. Unterwegs geht es zweimal kurz bergab, und die steilsten Kilometer kommen ganz am Schluss. Der Durchschnitt von 5,6 % erzählt deshalb nur die halbe Geschichte.
Das Timmelsjoch im Überblick
Die Eckdaten ab Sölden: Kategorie HC, 22,3 km, 1.259 Höhenmeter, im Schnitt 5,6 % und in der Spitze 13 %. Die Straße folgt dem Ötztal über Zwieselstein und steigt dann über Hochgurgl zur Passhöhe auf 2.474 m an der Grenze zu Italien. Auf der Südseite geht es hinunter ins Passeiertal nach Moos. In unserer Liste gehört das Timmelsjoch zur Region Ostalpen.
Die Auffahrt von Sölden
Die ersten elf Kilometer sind unruhig: Kurze Rampen um 7 bis 9 % wechseln mit flachen Stücken, um Kilometer vier geht es sogar kurz bergab. Ab Kilometer zwölf wird es gleichmäßiger und steiler, die Kilometer 13 und 14 liegen jeweils um 9,5 %. Danach flacht die Straße ab und fällt zwischen Kilometer 17 und 18 ein zweites Mal ab. Diese Abfahrt kostet Höhe, die man danach noch einmal holen muss.
Die letzten fünf Kilometer bis zur Passhöhe sind der härteste Abschnitt des ganzen Anstiegs. Sie liegen im Schnitt bei rund 8 %, nach einem ersten Kilometer um 4,5 % durchgehend über 8 %. Hier oben, über 2.000 Metern, fühlt sich das härter an als die gleiche Steigung im Tal. Wer vorher zu viel investiert hat, spürt es auf diesen Kilometern.
Einordnung in unsere 100 Climbs
Mit 2.474 m hat das Timmelsjoch den 14.-höchsten Endpunkt der Liste, unter den 28 Climbs der Ostalpen den sechsthöchsten. Bei der Länge liegt es mit 22,3 km auf Platz 24, beim Durchschnitt mit 5,6 % dagegen weit hinten. In Sölden startet auch die Ötztaler Gletscherstraße, das Gegenstück in fast jeder Hinsicht: 1.450 Höhenmeter auf nur 14 Kilometern, 10,4 % im Schnitt und mit 2.830 m der zweithöchste Endpunkt der Liste. Wer beide fährt, kennt die zwei Extreme des Ötztals.
Praktische Hinweise
Das Timmelsjoch belohnt Zurückhaltung: Die Rampen im unteren Teil und die Kilometer um 9,5 % im Mittelteil sind verlockend, die eigentliche Arbeit kommt aber auf den letzten fünf Kilometern. Bei maximal 13 % ist eine kompakte Übersetzung sinnvoll. Auf 2.474 m ist es auch im Sommer deutlich kälter als in Sölden, und die zwei Abfahrten unterwegs kühlen zusätzlich aus, eine Windjacke gehört also schon für den Anstieg in die Trikottasche. Auf der Südseite geht es hinunter ins Passeiertal nach Moos, zurück nach Sölden auf derselben Straße.

