- Anstieg
- 649 hm
- Distanz Anstieg
- 12.5 km
- max. Steigung
- 8.5 %
- ø Steigung
- 5.2 %
Der Col d’Aspin ist ab Sainte-Marie-de-Campan ein Kategorie-2-Climb über 12,5 km und 649 Höhenmeter mit durchschnittlich 5,2 % Steigung, in der Spitze 8,5 %. Die Straße führt über Payolle hinauf auf 1.489 m und auf der Gegenseite hinunter nach Arreau. Mit 8,5 % hat er die niedrigste Maximalsteigung aller 100 Climbs unserer Liste.
Der Col d’Aspin ist der sanfteste Pass unserer Liste, jedenfalls gemessen an der Spitzensteigung. Ab Sainte-Marie-de-Campan sind es 12,5 Kilometer und 649 Höhenmeter bis auf 1.489 Meter. Mit 8,5 % hat er die niedrigste Maximalsteigung aller 100 Climbs. Leicht ist er trotzdem nicht ganz, denn die Arbeit ballt sich auf den letzten Kilometern.
Der Col d’Aspin im Überblick
Die Eckdaten ab Sainte-Marie-de-Campan: Kategorie 2, 12,5 km, 649 Höhenmeter, im Schnitt 5,2 % und in der Spitze 8,5 %. Die Straße führt über Payolle hinauf zur Passhöhe auf 1.489 m. Auf der Gegenseite geht es hinunter nach Arreau im Aure-Tal. In unserer Liste gehört der Aspin zur Region Pyrenäen.
Die Auffahrt von Sainte-Marie-de-Campan
Die ersten acht Kilometer liegen im Schnitt bei gut 3 %, kein einziger davon über 5 %. Das ist eher ein langes Einrollen als ein Anstieg, und es verführt dazu, zu schnell zu fahren. Auf diesem Stück sammelt man nur gut 40 % der Höhenmeter. Der Rest kommt danach.
Die letzten fünf Kilometer liegen im Schnitt bei rund 7 %, gleichmäßig zwischen 6 und 8 %. Hier sitzt der eigentliche Anstieg, und er ist deutlich steiler, als der Durchschnitt von 5,2 % vermuten lässt. Große Sprünge in der Steigung gibt es auch in diesem Teil nicht. Wer gleichmäßig fährt, kommt ohne Einbruch oben an.
Einordnung in unsere 100 Climbs
Mit 8,5 % hat der Aspin die niedrigste Maximalsteigung der gesamten Liste. Bei den Höhenmetern liegt er mit 649 auf Platz 87, unter den 14 Pyrenäen-Climbs auf Platz zwölf. Der Col de Peyresourde hat mit 638 fast dieselben Höhenmeter, packt sie aber in 8,3 statt 12,5 Kilometer und ist mit 7,7 % im Schnitt entsprechend steiler. Denselben Durchschnitt von 5,2 % hat der Col du Soulor, der allerdings mit 19,5 km deutlich länger ist.
Praktische Hinweise
Den Aspin fährt man am besten zweigeteilt: die ersten acht Kilometer locker, die letzten fünf im eigenen Tempo. Bei maximal 8,5 % reicht eine normale Übersetzung, eine besonders kleine braucht es nicht. Oben auf 1.489 m ist es kühler als im Tal, eine Windweste für die Abfahrt nach Arreau ist sinnvoll. Von Arreau führt das Louron-Tal nach Armenteule, dem Startort des Col de Peyresourde in unserer Liste.

